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Schießnachweis Drucken E-Mail
Geschrieben von: H. J. Keute   
Donnerstag, den 23. Juni 2022 um 13:01 Uhr

Schießnachweis

 

Ab sofort benötigt jeder, der an einer Gesellschaftsjagd teilnehmen möchte, einen Schießnachweis! (Tontauben schießen - wer *nur* mit der Flinte jagen möchte).


Der Schießnachweis (für 5,—€) hat jeweils eine Gültigkeit von 1 Jahr!


Um den *großen Andrang* bewältigen zu können, wird für den Schießstand Isterberg, vorübergehend ein zusätzlicher Übungstag eingerichtet!
Ab morgen, 23.06. jeweils Donnerstag bis einschließlich 18.08.22 in der Zeit von 14.00 - 18.00 Uhr besteht (neben den bereits bekannten Terminen) die Möglichkeit, den Nachweis zu erwerben.

Wer an der Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaft in diesem Jahr teilnimmt, bekommt den Schießnachweis für *Büchse und Tontauben kostenlos* eingetragen.

Rückfragen bitte an den jeweiligen Schießobmann der Hegeringe oder an Harm Lefers (0172 5946 563)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. Juni 2022 um 13:07 Uhr
 
Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutria Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 31. August 2020 um 16:22 Uhr

Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

 

mit der Streichung des Wortes "Sumpfbiber" in § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Tier-LMHV durch die Verordnung vom 19. Juni 2020 entfällt zukünftig die amtliche Untersuchung auf Trichinen für Sumpfbiber bzw. Nutrias.

Dies bestätigte uns auf Anfrage heute das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

In der Begründung zu dieser Änderung heißt es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 30. Oktober 2018 eine umfassende "Gesundheitliche Bewertung von humanpathogenen Parasiten in Wild" vorgelegt. In dieser Bewertung wird ausgeführt, dass Sumpfbiber zwar grundsätzlich für eine Trichineninfektion empfänglich seien, wie mit Infektionsversuchen nachgewiesen worden sei. Es gebe in Europa auch vereinzelte Berichte aus den Jahren 1936 und 1980 über Trichinenfunde bei Sumpfbibern.

Es habe sich aber um Tiere gehandelt, die in Pelztierfarmen gehalten worden seien. In beiden Fällen vermuteten die Autoren, dass die Infektion durch die Verfütterung von Küchenabfällen mit Fleischbestandteilen (Schwein oder relevantes Wild) erfolgte. Die Publikation aus dem Jahr 1936 war der Auslöser dafür, dass der Sumpfbiber als Wild eingestuft worden ist, "das Träger von Trichinen sein kann". In seiner Risikobewertung stellt das BfR aber fest, dass ihm Trichinenfunde bei freilebenden Sumpfbibern nicht bekannt seien. Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, Sumpfbiber aus der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen auszunehmen, ohne dass dies mit einer Verringerung des vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verbunden wäre.

LJN

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2020 um 16:24 Uhr
 
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